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Wawrinka zum Abstimmungs-Ja

Nach seinem Grand-Slam-Triumph bei den Australian Open ist Stanislas Wawrinka gestern im französischen TV zu Gast. Und soll Fragen zur Masseneinwanderungs-Initiative beantworten!

Der grossartige Sieg im Australian-Open-Finale gegen Rafael Nadal machte Stan Wawrinka nicht nur in der Schweiz zum Star und gefragten Werbeträger. Auch für ausländische Medien wird die Weltnummer 3 interessant.
Gestern Abend war er im französischen «Grand Journal» auf dem landesweit empfangbaren TV-Sender «Canal+» zu Gast – und machte auch auf dieser Bühne eine gute Figur. Offen erzählte er über seine Kämpfe im Tennis, seinen grössten Erfolg – und seine Lebensphilosophie.

Gegen Ende des Gesprächs bemerkt die Moderatorin, dass viele französische Tennisstars in der Schweiz leben – und die Eidgenossen nun die Zuwanderung beschränken wollen. Was hält Wawrinka vom Volksvotum?

Nicht überrascht über Volksverdikt

Als Sportler habe er gelernt, dass er sich besser nicht zu politischen Themen äussere, meint der Romand mit deutschen Wurzeln erstmal. Aber der Schweiz gehe es hervorragend, urteilt der Tennisstar. «Und wenn die Franzosen kommen, heisst das doch, dass es ihnen auch gefällt.»

Auf die Frage, ob ihn das Ja überrascht habe, sagt Wawrinka klar: «Nein.» Trotz der Kritik, die nun die Schweiz treffe, werde die Zukunft zeigen, wie es weitergeht.

Bereits in der Vergangenheit habe das Volk Entscheide gefällt, die sich am Ende als mehr oder weniger richtig erwiesen hätten. Die Kommunikation rund um Abstimmungen seien allerdings «nicht immer gut», bemängelt Wawrinka.

21.2.2014