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Die Schweiz stürmt die Urnen

53 Prozent der Stimmbürger gingen bei 1:12 an die Urne. Übertrumpft die SVP diesen Superwert sogar noch? Zahlen aus Bern, Zürich und Schwyz deuten darauf hin.

Noch fünf Tage bis zur Schicksalabstimmung über die Personenfreizügigkeit: Gemäss letzten Umfragen kommt es am Sonntag bei der «Masseneinwanderungsinitiative» der SVP zu einer Zitterpartie.

Wiederholt betonen Politiker und Beobachter, dass die Mobilisierung der beiden Lagern entscheidend sein dürfte. Blick hat in den Gemeinden nachgefragt, wie viele Personen schon brieflich abgestimmt haben.
Gemäss den erhaltenen Zahlen zeichnet sich eine sehr hohe Stimmbeteiligung ab. In der Stadt Bern haben bis heute Mittag bereits 37 Prozent der Stimmberechtigten abgestimmt, wie Vize-Stadtschreiberin Christa Hostettler auf Anfrage sagt.

Bern und Zürich: 1:12-Initiative deutlich übertroffen

Das sind sechs Prozentpunkte mehr als zum gleichen Zeitpunkt vor der 1:12-Abstimmung, die national für eine Stimmbeteiligung von 53 Prozent sorgte. In der Stadt Zürich liegt der Wert mit 34 Prozent ebenfalls höher als vor vor der 1:12-Abstimmung (32%). Obwohl in Zürich noch Wahlen anstehen und viele Berner in der Sportwoche sind: In den «linken» Städten, wo die Initiative wohl abgelehnt wird, hat die Mobilisierung bereits geklappt.

43 Prozent: In Schwyz läufts noch «besser»

Wie siehts in SVP-freundlicheren Gefilden aus? In der Gemeinde Schwyz (SVP-Wählenanteil 2011: 34 Prozent) sind bis am Mittag sogar 43 Prozent der ausgeteilten Abstimmungszettel bei der Gemeinde eingetroffen, sagt Gemeindeweibel Beat von Euw. Auch hier bewegen die drei Vorlagen also das Volk.

Die Kampagnen laufen derweil munter weiter. Denn es ist noch nicht zu spät, seine Meinung kundzutun: Bis am Sonntag um 12 Uhr kann in den meisten Gemeinden die Urne aufgesucht werden.

Quelle: BLICK

5.2.2014