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67 Stellen an Volksschulen noch unbesetzt

An den Luzerner Volksschulen fehlt es an Klassenlehrpersonen im Kindergarten und in der Basisstufe. Möglicherweise müssen die Lehrpersonen bald im Ausland gesucht werden.

Die Dienststelle Volksschulbildung verfolgt im ersten Halbjahr jeweils regelmässig die Stellenausschreibungen und -besetzungen der Volksschulen des Kantons Luzern. Monatlich werden die Zahlen jeweils mit den Vorjahren abgeglichen, um bei Bedarf Massnahmen ergreifen zu können.

Derzeit sind an den Luzerner Volksschulen noch 67 Stellen für Lehrpersonen unbesetzt. Der aktuelle Vergleich zu Beginn des Monats Mai ergibt folgende Hauptergebnisse:

Aktuell sind noch etwa gleich viele Stellen offen wie in den Jahren 2012 und 2013, nämlich 67. Davon sind bei 30 Stellen über ein halbes Pensum zu besetzen (2013: 37, 2012: 49).
Bei den Stufenvergleichen zeigt sich, dass mit 15 deutlich mehr Klassenlehrpersonenstellen im Kindergarten und in der Basisstufe frei sind als in den Vorjahren (2013: 7, 2012: 9).

Deutlich weniger offene Klassenlehrpersonenstellen gibt es in der Primarschule, nämlich 3 gegenüber 8 und 13 in den beiden Vorjahren. Wenig offene Stellen gibt es auch in der Sekundarschule.

Ähnlich wie in den Vorjahren ist die Situation bei der Integrativen Förderung, wo 19 Pensen zu besetzen sind (2013: 12 Pensen, 2012: 20 Pensen). Auch in der Sonderschulung sind noch verschiedene Stellen offen.
Stellenausschreibungen im Ausland «nicht ausgeschlossen»

Der Fokus bei der Rekrutierung wird nun auf den Kindergarten und die Basisstufe gerichtet, heisst es in einer Medienmitteilung der Dienststelle Volksschulbildung vom Donnerstag. Entsprechende Massnahmen seien eingeleitet. So wird an den Pädagogischen Hochschulen aktives Stellenmarketing betrieben, um die offenen Stellen rechtzeitig zu besetzen. Nicht ausgeschlossen sind als nächster Schritt Stellenausschreibungen im deutschsprachigen Ausland.

11.5.2014