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Einbrecher hatten 2013 Hochkonjunktur

Im Jahr 2013 wurden bei der Luzerner Polizei insgesamt 30'402 Straftaten erfasst, 339 oder 1 Prozent weniger als im Vorkahr. Mit durchschnittlich sieben pro Tag ist die Anzahl der Einbruchdiebstähle im Kanton Luzern deutlich angestiegen (+33 Prozent).

Wie in der ganzen Schweiz, ist auch im Kanton Luzern eine Abnahme der Vermögensdelikte zu registrieren. WIe die Luzerner Polizei am Donnerstag mitteilte, fiel die Abnahme aber mit -4 Prozent geringer aus als im schweizerischen Durchschnitt (-7 Prozent).

Die Zahl der im Kanton Luzern registrierten Einbruchdiebstähle stieg um 33 Prozent auf 2546 an, dies im Gegensatz zur schweizerischen Statistik, die einen Rückgang von 7 Prozent feststellt. Die Aufklärungsquote liegt bei 12,4 Prozent. Die Zahl der Einbruchdiebstähle liegt im langjährigen Schnitt.

Schwerwiegende Gewaltdelikte

2013 verzeichnete die Luzerner Polizei fünf vollendete und neun versuchte Tötungsdelikte. Bei allen 14 Delikten konnten die Täter ermittelt werden. Speziell werden von der Luzerner Polizei die Gewaltstraftaten vom 27. Februar in Menznau sowie vom 6. Oktober in Luthern Bad hervorgehoben.

Zur Basiskriminalität zählen Diebstähle von Handtaschen oder Geldbörsen aus Einkaufswagen, Taschendiebstähle in öffentlichen Verkehrsmitteln, Entreissdiebstähle und Trickdiebstähle. Diese Zahlen haben sich im vergangenen Jahr teils deutlich reduziert. So beispielsweise im Bereich der Entreissdiebstähle (-45 Prozent), der Taschendiebstähle (-24 Prozent) und der Trickdiebstähle (-19 Prozent). Die Gesamtzahl bewegt sich aber mit 9363 Delikten (2012: 10'199) immer noch auf hohem Niveau.

Weniger Verkehrsunfälle und weniger Verkehrstote

Im Kanton Luzern waren bei 2259 (2012: 2421) registrierten Verkehrsunfällen sieben Verkehrstote (Vorjahr 11) zu beklagen. Auch die Verletztenzahlen sind leicht sinkend. So wurden insgesamt 209 schwerverletzte Personen (2012: 217) und 1010 leichtverletzte Personen (2012: 1'122) verzeichnet. Nach Angaben der Luzerner Polizei steht das «Missachten des Vortrittrechts» an erster Stelle der Unfallursachen, gefolgt von «Zu nahes Aufschliessen», «Unvorsichtiges Rückwärtsfahren» und «Nichtangepasste Geschwindigkeit».
Kriminal- und Verkehrsunfallstatistik 2013 der Luzerner Polizei [2'254 KB]

28.3.2014