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Neues Angebot für Demenzkranke in Luzern

Die Albert-Köchlin-Stiftung lanciert ein neues Projekt: Private betreuen Demenzkranke in der Stadt Luzern während 1-2 Tagen pro Woche.

Mit dem Projekt «SOwieDAheim» lanciert die Stiftung einen neuen Weg in der Begleitung und Betreuung von Menschen mit Demenz. An einem oder zwei Tagen pro Woche werden Menschen mit Demenz als Gäste in privaten Haushalten betreut. Freiwillig engagierte Personen öffnen ihr Zuhause und betreuen die Gäste in einer familiären Atmosphäre, heisst es in einer Mitteilung.

Entlastung von Angehörigen

Sie werden dabei durch eine zusätzliche Betreuungsperson unterstützt. Das Ziel: pflegende Angehörige durch eine gute Betreuung zu entlasten und Menschen mit Demenz Kontakt und sinnstiftende Beschäftigung zu ermöglichen.

Das 2004 von der Albert Koechlin Stiftung initiierte Demenzzentrum «Der rote Faden» bietet in Luzern Beratung, Information und Weiterbildung für Angehörige von Menschen mit Demenz sowie eine Tagesbetreuung für Menschen mit Demenz an.

Tagesbetreuung

In der Beratung erhalten Angehörige Hinweise und Unterstützung, um die Begleitung von Menschen mit Demenz zu Hause besser meistern zu können. In der Weiterbildung mit Fachvorträgen und Seminaren lernen sie, die Krankheit Demenz und den Umgang damit zu verstehen. Im Mittelpunkt der Tagesbetreuung stehen die Bedürfnisse der Menschen mit Demenz nach Kontakt, Beschäftigung und Identität.

Das Demenzzentrum ist ein Modell, wie Lebensqualität für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen möglich ist, heisst es in einer Mitteilung. Neue Leiterin wird Silke Bürkli-Roos. Sie löst Maria Koch Schildknecht ab, die Ende Mai in Ruhestand geht.

16.3.2014