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Suva 2013 mit Anlagerendite von 4,7 Prozent

Die Schweizerische Unfallversicherung Suva hat 2013 auf ihren Anlagen eine Rendite von 4,7 Prozent erzielt. Wie sie am Mittwoch weiter mitteilte, stieg ihr Deckungsgrad leicht und erreicht neu 128 Prozent. Die Sozialversicherung sieht sich damit weiterhin solide finanziert.

Im Vorjahr hatte die Versicherung noch eine Rendite von 8,6 Prozent erreicht. Die Rendite 2013 lag trotz des Rückgangs gegenüber dem Vorjahr über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Dazu trugen vor allem die Aktien bei. Bei den Obligationen führte die Zinssituation zu einem leicht negativen Ergebnis, die Immobilien rentierten nach Suva-Angaben attraktiv.

Die Suva hält 47 Prozent ihrer Anlagen in festverzinslichen Papieren, 22 Prozent in Aktien, 12 Prozent in Immobilien und 19 Prozent in Alternativanlagen. Das Anlagevermögen stieg 2013 von 41,9 Milliarden Franken auf 44 Milliarden. Es dient zweckgebunden der Sicherung der Suva-Renten von rund 100'000 Bezügern.

In ihrer Anlagestrategie lässt sich die Suva mit den Pensionskassen vergleichen. Sie berücksichtigt bei ihren Investitionen ausdrücklich ethische, ökologische und soziale Gesichtspunkte. Sie versichert rund 1,9 Millionen Berufstätige aus 120'000 Firmen gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Zudem führt sie die Militärversicherung.

Detaillierte Angaben zum Geschäftsjahr 2013 gibt die 1918 gegründete Sozialversicherung am 13. Juni in Luzern bekannt.

29.1.2014